Liebe Burgstädterinnen und Burgstädter, liebe Gäste! Freie Presse vom 03.03.2007
Der 03.03. - für unseren Verein bereits ein Datum mit Tradition, denn am 03.03.03 begannen wir mit unserem Fremdenverkehrsbüro für Burgstädt. Heute nun können wir stolz sein auf die im Rahmen des Projektes "Durch ehrenamtliche Tätigkeit - Stadtgeschichte erlebbar machen" geschaffenen Fotoausstellung zu Gaststätten in Burgstädt. In Gemeinschaftsarbeit mit dem Museumsverein ist eine Ausstellung entstanden, die Geschichte Burgstädts zum sehen und greifen nah dokumentiert. 

Umland Chemnitz

Vom Telefon bis zur Speisekarte
Sonderausstellung „Gaststätten von Burgstädt - einst und heute" wird morgen im Stadtmuseum eröffnet
Von Heike Hubricht

sitzerwechsel ist viel verloren gegangen." Um so erfreulicher ist es, dass die Museumsvereinsmitglieder eine ganze Menge Exponate zusammentragen konnten: Dazu gehören eine schon etwas vergilbte Einladung zum VII. Sächsischen Gastwirtetag am 21. Juli 1893 und Proto-kollbücher des Gastwirtevereins (von 1894 sowie von 1924 bis 1951) - Leihgaben von Naumanns Restaurant Zur Scharfen Ecke.
   Eine Speisekarte vom 1960 gegründeten und mittlerweile wieder geschlossenen Bahnhofs-Cafe ist ebenfalls zu sehen. Dokumentiert wird beispielsweise auch die Entwicklung des 1886/87 erbauten Hotels Sächsischer Hof: Seit Beginn der 70-er Jahre war in dem Gebäude in der August-Bebel-Straße das Haus der Jugend „Ernst Thälmann" untergebracht, nach der Wende gab es hier eine Diskothek. Und dann hielt die griechische Gaststätte „Hellas" Einzug. Seit Ende 2006 steht das Gebäude leer.
  Aber in der Schau geht es auch um noch existierende Gaststätten. „Heute gibt es ungefähr 2 5 gastronomische Einrichtungen in Burgstädt, also Restaurants, Kneipen, Gartenheime und Cafes", sagt Sylvia Vavra und zeigt auf einen Stadtplan, wo alle verzeichnet sind. „Wir würden uns freuen, wenn uns die Burgstädter noch weitere Gaststätten nennen."
Übrigens haben sich die Museumsleute etwas einfallen lassen, um noch mehr Interessierte anzulocken: Es gibt ein Preisrätsel. Und die Gewinne? Essensgutscheine für Burgstädter Gaststätten.


Im Stadtmuseum zeigt Birgit Dietze in der Sonderschau ein Telefon aus dem Deutschen Haus in Burgstädt.
                                                                
-Foto: Andreas Seidel
 

Burgstädt. In eine kleine Gaststätte hat sich das Dachgeschoss des Kantorats verwandelt. Denn im Stadtmuseum wird morgen um 14 Uhr die Sonderausstellung "Gaststätten von Burgstädt - einst und heute" eröffnet. Diese ist das erste Gemeinschaftsprojekt des Burgstädter Museumsvereins und des Vereins "Aktiv leben.". Letzterer beteiligt sich mit einer Fotoschau, erarbeitet von der Projektgruppe „Stadtgeschichte erlebbar machen".
  
Extra für die Ausstellung hat sich die strenge Lehrerin-Puppe aus der musealen Schulstube in eine flotte Kellnerin verwandelt. In der Ecke steht der Stammtisch aus dem früheren Lokal Deutsches Haus, an dem drei Kartenspieler sitzen und Skat kloppen. Am klei­nen Fenster rechts vom Treppen­aufgang steht eine um die hundert Jahre alte Registrierkasse aus der Gaststätte Gambrinus (heute: Pari Cza´rda). „Damit haben wir noch Anfang der 80-er Jahre gearbeitet", erzählte gestern Wirt Adam Rosenberger. Er stellte auch andere historischen Utensilien als Leihgaben zur Verfügung: So einen Zigarrenabschneider (um 1900) und eine 120 Jahre alte Sprudelflasche.
  Sylvia Vavra, Vorsitzende des Museumsvereins, freut sich, dass sich zahlreiche Burgstädter Gastwirte an der Ausstellung beteiligen. „Die Resonanz war sehr groß", schätzte sie ein. „Allerdings gibt es von manchen Gaststätten so gut wie nichts mehr. Durch häufige Be-

 

Stadtmuseum
Das Museum am Markt hat dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr sowie sonntags von 14 bis 17 Uhr und

nach Vereinbarung,
Ruf 03724 666315, geöffnet.
Die Sonderschau ist bis 10. ]uni zu sehen.
 

 Aktiv leben. wünscht Ihnen, und das TPIN-Team (Treffpunkt-Internet-Team) wünscht euch ein erholsames Wochenende und eine erfolgreiche Woche!
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